Die meeco Gruppe baut erste netzunabhängige Lösung in Südamerika – 6.000 kWh Solarstrom senken die Kosten für die Stromversorgung einer Rinderfarm in Paraguay

Es ist oft schwierig für Unternehmen und Farmen in abgelegenen Gebieten, ihren Energiebedarf durch Eigenversorgung zu decken. Teure fossile Brennstoffe, Wartungskosten und schädliche Abgase gehören zum normalen Alltag. Leider sind die Entwicklungsländer der Welt am stärksten betroffen. Als Reaktion darauf hat die meeco Gruppe begonnen, an ihrer ersten isolierten Anwendung in Paraguay zu arbeiten.

Das Unternehmen Riacho-i S.A., das in der für ihre Rinderzucht bekannten Chaco-Region liegt, wird bald die erste unabhängige schlüsselfertige Lösung im Departamento Presidente Hayes haben. „Ein Hauptgrund für das wachsende Interesse in der Region sind die steigenden Dieselpreise“, sagt der Direktor von meeco America Latina, Dr. agr. Oliver Jann. „Bisher nutzte die Farm nur Gasgeneratoren zur Stromerzeugung. Aufgrund von Wartungskosten, Ersatzteilen, Kraftstoff und dessen Transport waren die durchschnittlichen Kosten pro Jahr zu hoch. Mit der Nutzung unseres Systems können diese Kosten erheblich gesenkt werden.“

Es gibt eine wachsende Anzahl von Farmen in Paraguay, da immer mehr Land in der Chaco-Region für die Rinderzucht genutzt wird. Daher wird zunehmend Strom benötigt, wo das Stromnetz nicht reicht. Während Gasgeneratoren typischerweise diesen Strom lieferten, bieten die Einführung von Solaranlagen den Landwirten eine kostengünstigere Alternative. „Es werden etwa 4 kWp Solarstrom und 16 kWh nutzbare Batteriekapazität installiert. Dies reicht aus, um etwa 6.000 kWh Strom zu erzeugen, was ausreicht, um den Bedarf einer gesamten Farm zu decken“, sagt Dr. Oliver Jann.

Dies ist nur der jüngste Schritt der meeco Gruppe im Off-Grid-Energiemarkt. „Die Riacho-I-Anwendung steht zu Demonstrationszwecken zur Verfügung. Ich bin sicher, dass in naher Zukunft immer mehr ähnliche Systeme installiert werden“, bestätigt Dr. Jann.